Schwerpunkt ADHS / ADS

 

Seit über 20 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit dem sog.  

 Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts)-Syndrom

und habe somit eine besonders lange Erfahrung in der Diagnose und Behandlung dieses auch “Zappelphilipp-Syndrom” genannten Krankheitsbildes.

Diese Störung zeigt oft schon im späten Kindergartenalter die typischen Symptome Unruhe, Unkonzentriertheit und mangelnde Aufmerksamkeit. Auch Kinder bei denen eine Ergo-Therapie nach 40 Behandlungsstunden noch keine guten Erfolge zeigt, sind AD(H)S verdächtig. Manchmal findet man statt der Zappeligkeit jedoch nur eine Verträumtheit. Dann ist die Erkrankung deutlich schwerer zu diagnostizieren als bei den “Zappelphilippen”.

Behandelt werden die unter diesem ADHS oder ADS Syndrom leidenden Kinder aber in aller Regel erst ab dem Schulalter. Das liegt einerseits an der Schwierigkeit im Kindergartenalter noch nicht sicher zu unterscheiden zu können, was nur ein lebhaftes Kind und was ist schon auffällig ist. Andererseits werden die Defizite in der Konzentration erst im Schulalter so beeinträchtigend - und zwar für Familie und Kind - , dass dann therapeutisch eingegriffen werden muss um das Kind vor seelischem Schaden durch permanente negative Rückkopplung von Eltern, Schule und Freunden zu schützen.

Vielen Eltern fällt es naturgemäß schwer zu akzeptieren, dass ihr Kind von der Störung betroffen ist. Außerdem bestehen viele Vorurteile und Fehlinformationen gegenüber der medikamentösen Behandlung. Deshalb ist eine persönliche Beratung sehr wichtig um Ängste abzubauen.

Da es keinen sicheren Test gibt der genau erkennen kann, ob ein ADHS vorliegt oder nicht, ist das persönliche Gespräch mit einem hierin erfahrenen Arzt unerlässlich. Sollten Sie bei Ihrem Kind den Verdacht auf das Vorliegen eines ADHS / ADS haben, oder ein Lehrer/in hat sie diesbezüglich angesprochen, zögern Sie bitte nicht in meiner Praxis vorbeizukommen. Wir werden für das erste längere Gespräch einen Termin vereinbaren bei dem wir abklären, ob eine solche Störung überhaupt in Betracht kommt. Denken Sie bitte in erster Linie an Ihr Kind und dessen Probleme und handeln Sie nicht zu spät.

   Spezielle Untersuchungen

- EKG (z.B. bei Herzrhythmusstörungen, Herzfehlern

- Lungenfunktionsteste (zB bei  Asthma bronchiale)

- Sonographie von Bauch, Gehirn, Hüften, Schilddrüse

- Hörteste (12 Frequenzen in Luft- und Knochenleitung)

- Tympanographie (bei Flüssigkeit hinter dem Trommelfell)

- Sehtest ab 7. Monat (sog. Amblyopie-Screening )         
- allg. Sehteste (Nah-, Weit-, Stereosehen, Farbsehen)

- Akutlabor: Blutbild, Urinstatus, Blutzucker, Scharlach

- Allergieteste (Pricktest) auf der Haut

- naturheilkundliche Behandlungen

- Schulfähigkeitsteste, Entwicklungsteste

- Hausbesuche in erforderlichen Fällen jederzeit